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DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

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Informationen für Hersteller, Planer, Architekten und Auditoren

Textile, Laminat- und elastische Fußbodenbeläge gem. EN 14041

Die Nachhaltigkeitsbewertung eines Gebäudes erfolgt nach DGNB-Kriterien anhand der Betrachtung von 6 Hauptkriteriengruppen (Themenfelder).
Hauptkriteriengruppen:

Wie jedes andere Bauprodukt auch tragen textile Bodenbeläge zur Gesamtqualität des Gebäudes bei. Auf den nachfolgenden Seiten wird dieser Beitrag anhand der jeweils in Frage kommenden Einzelkriterien erläutert.


Textile, elastische und Laminatfußbodenbeläge sind gemäß der Bauproduktenrichtlinie in einer Produktgruppe zusammengefasst. Die für die CE-Kennzeichnung dieser Belagsarten notwendigen Sicherheitsanforderungen (insbesondere in Bezug auf die Einstufung in Brandklassen) finden sich daher in der EN 14041. Speziell für den deutschen Markt unterliegen diese Belagsarten, da sie in Innenräumen verbaut werden, zusätzlich den Anforderungen der Bauregelliste und benötigen ein „allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeichen“ (abZ mit Ü-Kennzeichnung). Für Vollholzbodenbeläge gelten derzeit andere Anforderungen für die CE- und Ü-Kennzeichnung, da die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der entsprechenden Bauregellisten (Ü-Kennzeichnung), noch nicht endgültig geschaffen sind.

Hauptkriteriengruppe 1: Ökologische Qualität

Das Themenfeld „Ökologische Qualität“ umfasst insgesamt 15 Kriterien, die die Auswirkungen des Gebäudes (Wirkungskategorien) auf die globale und lokale Umwelt sowie die Ressourceninanspruchnahme und das Abfallaufkommen umfassen. Für alle drei Belagsarten existieren einheitliche und vom „Institut Bauen und Umwelt e.V.“ als Programmhalter validierte Produktdeklarationsregeln (PCR-Floor Coverings), die die Basis für harmonisierte Umwelt-Poduktdeklarationen sind. Validierte Umwelt-Produktdeklarationen (EPD, Environmental Product Declaration) befinden sich auf www.bau-umwelt.de. Solche EPDs umfassen neben den aufgelisteten Wirkungskategorien eine Vielzahl weiterer und für den Planer hilfreicher Informationen. Sollten entsprechende EPDs nicht vorhanden sein, so können Basisdaten aus der Ökobaudat entnommen werden. Die dort und in den EPDs aufgeführten Werte beziehen sich auf die Herstellung der jeweiligen Bodenbeläge und der dafür verwendeten Rohstoffe.

EPD-Wirkungskategorien

Weitere im Themenfeld „Ökologische Qualität“ abgefragte Kriterien sind im Wesentlichen gebäudebezogen und treffen auf die hier behandelten Bodenbelagsarten nicht oder nur indirekt zu. Einzelheiten hierzu sind den jeweiligen Steckbriefen zu entnehmen.

Im Steckbrief zum DGNB-Kriterium 06 „Risiken für die lokale Umwelt“ werden Stoffgruppen und Produkte berücksichtigt, die direkt oder indirekt auch für Bodenbeläge gem. EN 14041 von Belang sein können. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die DGNB-Bewertung zum Zeitpunkt der Bauausführung stattfindet. Insbesondere sollen dadurch die aufgrund von stofflichen Eigenschaften oder Rezepturbestandteilen von Baustoffen während Nutzung, Transport und Verarbeitung auf der Baustelle oder deren Beseitigung entstehenden Risikopotenziale für die Umweltmedien Grundwasser, Oberflächenwasser, Boden und Luft reduziert werden.
Diese Stoffgruppen sind:

Die genannten Stoffgruppen können in den betrachteten Bodenbelagsarten in Form von Stabilisatoren oder Flammschutzmitteln vorkommen. Einzelheiten hierzu sind den jeweiligen Produktdatenblättern oder, falls vorhanden, den spezifischen EPDs zu entnehmen. Eine Bewertung dieser Verbindungen und Stoffgruppen erfolgt in der Nutzungsphase. Die relevanten Kriterien finden sich im Themenfeld „Soziokulturelle und funktionale Qualität“ und in der Kriteriengruppe „Gesundheit, Behaglichkeit und Nutzerzufriedenheit“.

Insbesondere wird hier der Punkt „Organische Lösemittel“ erneut aufgegriffen. Anders als im DGNB-Kriterium 06 „Risiken für die lokale Umwelt“ werden jedoch nicht die Gehalte von organischen Lösemitteln (VOC-Gehalt) in den betroffenen Bauprodukten betrachtet, sondern VOC-Emissionen (Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen) aus Bauprodukten, die in Innenräumen zur Anwendung kommen.
Die Anforderungen des Steckbriefes 06 beziehen sich nur auf den Gehalt von Lösemitteln in Bodenbeschichtungen oder Klebstoffen, die zur Verlegung von Bodenbelägen eingesetzt werden, jedoch nicht auf die Beläge selbst.
Das DGNB-Kriterium 08 „Nachhaltige Ressourcenverwendung Holz“ ist nur auf Laminat- und Vollholzbodenbeläge anzuwenden.

Hauptkriteriengruppe 2: Ökonomische Qualität

Die „Ökonomische Qualität“ eines Gebäudes umfasst die Kriterien

Gebäudebezogene Lebenszykluskosten

Bodenbeläge beeinflussen die „Gebäudebezogenen Lebenzykluskosten“ insbesondere im Bereich der regelmäßigen wiederkehrenden Kosten für Unterhalt, Pflege und Reinigung. Grundlegende Informationen hierüber finden sich im „DGNB- Kriterien Steckbrief 16“ oder können den EPDs entnommen werden, sofern hierüber im Abschnitt „Nutzungsphase“ Angaben des Herstellers vorhanden sind. Grundsätzlich sollte der Hersteller in Form einer „Pflege- und Reinigungsanleitung“ Angaben zur sachgerechten und damit die Lebenszeit des Produktes erhaltenden Pflege machen.
Die produktspezifische Lebenszeit eines Bodenbelages spielt eine entscheidende Rolle bei der Kostenberechnung. Aus dem Verhältnis von geplanter Gebäudelebenszeit und maximaler Lebenszeit des Bodenbelages ergeben sich die Kosten für Ersatzinvestitionen und Instandhaltung sowie für die notwendige Entsorgung.
Grundsätzlich sollte ein Bodenbelag nur in solchen Nutzungsbereichen eingesetzt werden, die auch seiner vom Hersteller zugesagten Nutzungsklasse entsprechen. Nur hierdurch kann das Erreichen der maximalen Lebenszeit sichergestellt werden.

Für die hier behandelten Bodenbelagsarten existiert eine genormte Einteilung in so genannte Gebrauchs- und Nutzungsklassen, für die ebenfalls genormte Piktogramme genutzt werden. Die Einteilung erfolgt in 6 Gebrauchsklassen, die in zwei Gruppen, „Nutzung im privaten Bereich“ und „Nutzung im professionellen Bereich“, eingeteilt sind (s. Tabelle 1).

 

Wertstabilität

Die „Wertstabilität“ von Gebäuden (DGNB-Kriterium 17) wird von den baulichen Strukturen beeinflusst und ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung für das „Nachhaltige Bauen“. Bodenbeläge spielen bei der Beurteilung bisher keine Rolle. Die Erfüllung der in diesem Steckbrief zusammengefassten Eigenschaften der Umrüstungsfähigkeit kann die Akzeptanz eines Bauwerks, seine Lebensdauer, die entstehenden Lebenszykluskosten und die damit zusammenhängenden Stoffströme entscheidend beeinflussen.
Eine hohe Umnutzungsfähigkeit von Gebäuden ist unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gegeben, wenn der Wandel mit einem geringen Ressourceneinsatz/ -verbrauch realisiert werden kann.

Einzelheiten hierzu finden sich in den DGNB-Kriterien zum Themenfeld „Soziokulturelle und funktionale Qualität“.

Hauptkriteriengruppe 3: Soziokulturelle und funktionale Qualität

Dieses Themenfeld umfasst insgesamt 15 Kriterien. Die auf Bodenbeläge anzuwendenden Kriterien werden einzeln behandelt. Die 15 Kriterien sind:

Thermischer Komfort

Auch in diesem Themenfeld können Bodenbeläge zur „Nachhaltigen Qualität“ eines Gebäudes beitragen. Im Bereich „thermischer Komfort: Sommer / Winter“. (Kriterien 18 und 19) werden grundsätzlich Fragen der Gebäudehülle, Dämmung und der Gebäudetechnik (Temperaturführung: Kühlen/ Heizen) behandelt. Durch die verbesserte Wärmedämmung sind in Neubauten in der Regel keine Beschwerden wegen zu kühler oder zu warmer Wände zu erwarten. Der thermische Komfort an Arbeitsplätzen hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf den Faktor „effizientes und leistungsförderndes Arbeiten“. Darüber hinaus beeinflusst die Art, wie der thermische Komfort bereitgestellt wird, den Energieverbrauch in Büro- und Verwaltungsgebäuden erheblich.

Die Akzeptanz des Raumklimas mit den Faktoren thermische Behaglichkeit, Luftqualität, Lärm und Beleuchtung wird grundsätzlich auf sehr unterschiedlichen Ebenen bewertet, wobei der thermische Komfort in starkem Zusammenhang mit der Zufriedenheit am Arbeitsplatz steht.

So kann sich eine Person insgesamt thermisch behaglich fühlen, sich jedoch beispielsweise durch lokale Zugluft oder erhöhten Abfluss der Körpertemperatur an einem Körperteil (z.B. kalte Füsse) beeinträchtigt fühlen. Die gefühlte Temperaturdifferenz zwischen Kopf und Füssen sollte daher 2,5° nicht überschreiten. Daher hat die Wahl des Fußbodenbelages einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Behaglichkeit insgesamt.

Innenraumluftqualität

Die Betrachtung der „Innenraumluftqualität“ (Kriterium 20) unter hygienischen Gesichtspunkten ist ein wichtiger Aspekt für die Bewertung eines Gebäudes im Nutzungszustand. Es soll sichergestellt werden, dass
-    die Innenraumluft zu keinen negativen Effekten hinsichtlich der Befindlichkeit der Raumnutzer beiträgt

-    die hygienische Sicherheit garantiert ist und

-    eine empfundene Luftqualität gewährleistet wird, die bei den Raumnutzern zu keinen negativen Geruchseindrücken führt


Eine TVOC Konzentration von mehr als 3.000 μg/m3 ist als hygienisch bedenklich einzustufen, deshalb sind Gebäude mit einer solch hohen Belastung nicht zertifizierbar. Raumluftkonzentrationen im Bereich von 1000 μg/m3 bis 3000 μg/m3 sind als auffällig zu bezeichnen und maximal für 12 Monate zu tolerieren. Werte zwischen 300 μg/m3 und 1000 μg/m3 gelten als noch unbedenklich. Langfristig, das heißt abgesehen von den ersten Monaten nach Fertigstellung oder Renovierung des Gebäudes, soll die TVOC Konzentration der Raumluft 300 μg/m3 unterschreiten. In diesem Falle kann hinsichtlich des TVOC- Wertes (Summe aller flüchtigen organischen Komponenten im Bereich zwischen C6 und C16) von einer guten bis sehr guten Raumluftsituation gesprochen werden. Unabhängig hiervon sollte durch eine gute und angepasste Lüftung eine niedrige CO2-Konzentration gewährleistet werden.

Bodenbeläge und Bodenaufbauten spielen eine wichtige Rolle, da sie aufgrund ihrer großen Fläche (Verhältnis der Oberflächen von Wänden, Böden und Decken zum Raumvolumen) deutlich zu den gesamten Emissionen beitragen.
Im Nutzungszustand muss jedoch berücksichtigt werden, dass durch Einrichtungsgegenstände (Möbel, EDV-Ausstattung) und die Nutzer selbst ebenfalls ein beträchtlicher Anteil der Raumluftbelastung verursacht wird.
Zu den Bauprodukten, die bei den Bodenaufbauten berüchtigt werden müssen, gehören nicht nur die Bodenbeläge selbst, sondern auch die zu deren Installation benötigten Verlegewerkstoffe wie z.B. Klebstoffe und Spachtelmassen. Grundsätzlich müssen diese Baumaterialien vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) für die Verwendung in Innenräumen zugelassen sein (Ü-Kennzeichnung).
Die Bewertung der Produktemissionen erfolgt gemäß dem Bewertungsschema des AgBB. Die Prüfung erfolgt in einer Prüfkammer durch Ermittlung der Emissionskonzentrationen, angegeben in μg/m3, nach 3 und 28 Tagen. Neben den TVOC-Werten werden auch die SVOC-Werte (schwerflüchtige organische Verbindungen), die identifizierbaren, nicht identifizierbaren und die mittels NIK-Werten6 (NIK=Niedrigste interessierende Konzentration) bewertbaren Substanzen gesondert erfasst. Für die Bewertung aller Einzelstoffe für die ein NIK-Wert existiert wird das R- Wert-Konzept angewandt. Dieses gesundheitsbezogene Konzept basiert auf einem Rechenmodell, dass stoffbezogene Rechenwerte (die NIK-Werte) verwendet. Bei R-Werten größer 1 ist das Bauprodukt nicht für die Verwendung in Innenräumen geeignet.

Durch die Auswahl ausgewiesen emissionsarmer Bauprodukte kann die Grundlage für Innenräume mit niedrigen Immissionskonzentrationen an flüchtigen organischen Verbindungen geschaffen werden. Es existiert jedoch keine Übertragungsfunktion, die eine zuverlässige Abschätzung der Raumluftkonzentrationen aufgrund der Kenntnis der Emissionsmassenströme der eingebauten Bauprodukte erlaubt. Nach Fertigstellung des Gebäudes sind die Innenräume daher auf die herrschenden Immissionskonzentrationen an flüchtigen organischen Stoffen zu überprüfen. Die dabei ermittelten Konzentrationen sind der Bewertung zugrunde zu legen (s. Tabelle 2).

Für die Auswahl von geeigneten Bodenbelägen liefern verschiedene Label, deren Bewertungsgrundlagen auf dem AgBB- System beruhen, geeignete Hilfestellungen. Für Bodenbelagsklebstoffe, textile, elastische und Laminatfußbodenbeläge liefert der Blaue Engel entsprechende Informationen. Für textile Bodenbeläge ebenfalls das Produktinformationssystem der GUT, das zusätzlich zu den Angaben über Emissionen auch solche zu Nutzungseigenschaften und Gebrauchsklassen (s. Tabelle1) sowie weitere Informationen zu umweltrelevanten Kriterien im Themenfeld „Ökologische Qualität“ liefert.

Die Anforderungen des Blauen Engels an das Emissionsverhalten der drei Belagsarten sind unterschiedlich. Die nachfolgende Tabelle 3 gibt daher einen Überblick der im Rahmen des DGNB-Kriteriums 20 abgefragten TVOC- und Formaldehydkonzentrationen. Aufgelistet sind dabei die 28-Tage-Konzentrationen, da diese im Zusammenhang mit den Raumluftmessungen nach Fertigstellung des Gebäudes von besonderer Relevanz sind.

Anmerkung:Aus sachlichen wie rechtlichen Gründen können die einzelnen NIK-Werte nur als Rechenwerte zur Bauproduktbewertung bzw. zur Bauproduktzulassung und nicht als raumlufthygienische Grenzwerte für Einzelstoffe herangezogen werden. Im Hinblick auf das von Bauprodukten in Innenräumen erzeugte Vielstoffgemisch sind die NIK-Werte jedoch in ihrer Gesamtheit auf Grund ihrer Herleitung die adäquate Konkretisierung der zur Abwehr von Gesundheitsgefahren durch VOC/SVOC-Gemische baurechtlich geforderten Kriterien.

Akustischer Komfort
Insbesondere in Büroräumen, die als Mehrpersonen Arbeitsräume ausgelegt sind, spielt die Nachhallzeit eine wichtige Rolle bei der Bewertung des akustischen Komforts. Während Einrichtungsgegenstände bei der Beurteilung keine Rolle spielen, können die zum Einsatz kommenden Bodenbeläge berücksichtigt werden.


Visueller Komfort
Das DGNB-Bewertungssystem berücksichtigt den Bodenbelag derzeit nicht. Farbgebung und Material des Fußbodens haben jedoch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gestaltung einer angenehmen und das Wohlbefinden positiv beeinflussenden Raumgestaltung und auf das Arbeitsumfeld.

Hauptkriteriengruppe 4: Technische Qualität

Diese Themenfeld umfasst insgesamt 5 Kriterien

Im Bereich „Brandschutz“ stellt das DGNB-System keine besonderen Anforderungen an Bodenbeläge. Die üblichen Anforderungen an die Einstufung in Brandklassen sind zu berücksichtigen. Informationen über die Art der eingesetzten Flammschutzmittel können z.B. den zuvor genannten Kriterien zur Vergabe des Blauen Engels oder des GUT/PRODIS- Labels entnommen werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass keine die Umwelt besonders belastenden Flammschutzmittel (z.B. bromierte, organische Substanzen) zum Einsatz kommen.

Der „Schallschutz“ spielt eine immer wichtiger werdende Rolle in modernen Gebäuden und trägt erheblich zum Wohlbefinden der Nutzer bei. Bodenbeläge werden zwar auch in diesem Kriterienpunkt nicht explizit genannt, jedoch kann der verarbeitete Bodenbelag einen erheblichen Einfluss auf den Trittschallschutz gegenüber fremden Arbeitsräumen und eigenen Arbeitsbereichen (Trenndecken, Treppenläufe, Treppenpodeste) haben.

Die „Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit des Baukörpers“ wird gerade im Innenraum auch durch die Wahl des Bodenbelages beeinflusst. Die Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit des Baukörpers hat einen hohen Einfluss auf die Kosten und die Umweltwirkung eines Bauwerkes während der Nutzungsphase. Bauteile, die eine optimale Instandhaltung erfahren, erreichen die maximal mögliche Lebensdauer. Flächen, die sich leicht reinigen lassen, benötigen geringe Aufwendungen an Reinigungsmitteln und verursachen geringe Reinigungskosten. Durch eine gezielte Reinigung und Instandhaltung sollen die eingesetzten Materialien bis an ihre maximal mögliche Lebensdauer geführt werden. Die Aufwendungen für die Reinigung und Instandhaltung sollen im Betrieb möglichst gering sein. Die Bodenbeläge sollen daher möglichst unempfindlich gegenüber leichten Verschmutzungen sein und in ihrer Farbgestaltung dem zu erwartenden Verschmutzungsgrad angepasst sein (also nicht zu hell in der Farbgebung). Informationen hierzu sind den jeweiligen Pflege- und Reinigungsanleitungen zu entnehmen.

Hauptkriteriengruppe 5: Prozessqualität

und

Hauptkriteriengruppe 6: Standortqualität

Diese Themenfelder enthalten keine spezifisch auf Bodenbeläge anzuwendenden Kriterien.

 


Anhang